Dieses Modell sah auf der Packung erstmal ganz harmlos aus. Ein kleiner Garten, ein bisschen Grün, ein paar Möbel, ein paar Blumen. Also eigentlich nach einem entspannten Bastelprojekt. Dachte ich.
In Wirklichkeit war es eher die Miniaturversion von „mach halt alles selbst“. Die Pflanzen, die Blumen, die ganzen kleinen Details: fast alles musste einzeln gebastelt werden. Aus Papier. In sehr klein. Sehr viel sehr klein. Genau die Sorte Modell, bei der man irgendwann nicht mehr weiß, ob man noch baut oder schon meditativ mit Pinzette in einer anderen Realität lebt.
Dafür ist es am Ende aber auch richtig schön geworden. Viel voller, gemütlicher und detailreicher, als man zwischendurch glaubt, wenn der Tisch aussieht wie ein explodierter Bastelladen. Ariane und Fee haben natürlich auch regelmäßig vorbeigeschaut und geprüft, ob die Bauleitung noch zurechnungsfähig ist.
Ich glaube, an diesem Modell habe ich bisher am längsten gesessen. Was aber auch bedeutet: Es hat die Wartezeit bis zum nächsten Japanurlaub besonders gründlich verkürzt. Genau dafür sind die Dinger ja da.



























