Auf dem Weg zum Konzert ging es erstmal direkt am Frankfurter Flughafen vorbei. Flugzeuge über uns, Terminal neben uns – für einen kurzen Moment sah das verdächtig nach Urlaub aus. Leider sind wir einfach weitergefahren.

Eigentlich hätte das Konzert schon im Februar stattfinden sollen. Ashnikko hatte sich damals aber eine Grippe eingefangen und der Termin wurde kurzerhand in den August verschoben. Ein halbes Jahr extra warten also – dafür jetzt wenigstens bei deutlich sommerlicheren Temperaturen.

Ziel war diesmal der Schlachthof in Wiesbaden. Schon draußen gab es einiges zu sehen: ziemlich spezielle Figuren, ein sehr kreativ umgebautes Auto und generell genug Hinweise darauf, dass das hier kein Abend für dezente Unterhaltung wird.

Bevor Ashnikko auf die Bühne kam, spielte Olga Myko – und die Vorband war tatsächlich schon richtig gut. Danach wurde es bei Ashnikko erwartungsgemäß noch eine ganze Ecke bunter: viel Nebel, Licht, wilde Outfits und auf der Bühne ständig irgendetwas los. Die Fotos treffen die Stimmung eigentlich ganz gut.

Am Ende also kein Flug, kein Urlaub und kein Koffer – dafür ein richtig gutes Konzert. Kann man für einen Abend auch mal so machen.