Diesmal war ein kleines Baumhaus unter Kirschblüten dran. Auf den ersten Bildern sieht man noch ganz gut, wie harmlos das angefangen hat: ein paar Holzplatten, der Stamm und die Grundplatte. Dann kamen nach und nach Wege, kleine Zäune, Blumen, Treppen und die ersten Anbauten dazu – und plötzlich war aus dem Baum schon eine halbe Wohnanlage geworden.
Die einzelnen Häuschen wurden separat gebaut. Mit winzigen Fenstern, Fensterläden, roten Dächern, Geländern und sogar kleinen Pflanzkästen. Besonders nett sind die ganzen Details, die man später teilweise erst auf den zweiten Blick entdeckt: kleine Tische und Hocker, eine Leiter, Balkone rund um den Stamm und verschiedene Ebenen, die über Treppen miteinander verbunden sind.
Auf den späteren Bildern sieht man dann, wie alles zusammenkommt. Die Häuser sitzen direkt am und teilweise um den Baum herum, darüber die dichten rosa Kirschblüten und unten die kleinen Wege und Beete. Sogar eine gelbe kleine Gondel hängt seitlich am Baum – offenbar war eine einfache Treppe irgendwann nicht mehr ausreichend.
Gerade diese ganzen Kleinigkeiten machen das Modell am Ende ziemlich witzig. Von vorne sieht es erstmal nur nach einem hübschen Kirschblüten-Baumhaus aus, dreht man es aber ein Stück, entdeckt man wieder irgendeinen Balkon, eine Tür, einen Sitzplatz oder noch ein Häuschen, das man vorher gar nicht gesehen hat.
Hat sich insgesamt ziemlich angenehm bauen lassen, obwohl einiges davon ordentlich fummelig war. Und jetzt steht wieder ein weiteres Stück Japan im Regal. Wenn das so weitergeht, brauche ich bald weniger ein Regal als einen eigenen kleinen Stadtplan.


































