Wir wollten einfach noch kurz raus. Nicht weit weg, nichts Großes, einfach ein bisschen bewegen und irgendwo hin, wo man nicht nur durch die gleichen Straßen läuft wie immer. Also sind wir spontan zur Giechburg gefahren.

Oben war es dann genau richtig: ein bisschen alte Mauern, schöne Aussicht und genug zu sehen, ohne dass man dafür einen Tagesplan braucht. Danach sind wir noch rüber zum Gügel gelaufen. Der Weg ist angenehm kurz, geht durch ein bisschen Wald und fühlt sich nach Ausflug an, ohne gleich in Wanderarbeit auszuarten.

Am Gügel war die Kirche offen. Wir sind eher zufällig nicht vorne reingekommen, sondern über den Hintereingang. Erst eine enge Wendeltreppe, dann ein kleiner Gang, und plötzlich standen wir mitten in der Kirche. Das war schon ein schöner Überraschungsmoment.

Die Kirche selbst ist innen viel größer und aufwendiger, als man von außen erwartet. Und diese Lage direkt auf dem Felsen macht natürlich auch was her. Zusammen mit der Giechburg ist das eine richtig schöne kleine Runde: überschaubar, grün, mit Aussicht und am Ende doch spannender, als man vorher denkt.

Für einen spontanen „komm, wir fahren noch kurz wohin“-Ausflug war das genau richtig.