Kaum wieder zuhause, wurde nicht lange gewartet: Das erste Modell aus Japan ist fertig. Ein kleines Straßenbahn-Sakura-Diorama mit Blüten, Gleisen, Häuschen, Beleuchtung und genug Kleinteilen, um zwischendurch an den eigenen Fingern zu zweifeln.

Während des Bauens haben Fee und Ariane immer mal wieder vorbeigeschaut. Natürlich nicht, um zu helfen. Eher, um zu prüfen, ob alles korrekt läuft und ob irgendwo ein Teil herumliegt, das man theoretisch anstupsen könnte. Besonders bei winzigen Blüten und filigranen Bäumen ist so eine Katzen-Bauaufsicht wichtig. Sonst baut man am Ende noch unkontrolliert weiter.

Als es an die Beleuchtung ging, war Fee natürlich direkt zur Stelle. Nicht etwa neugierig, sondern ganz offiziell zur Funktionsprüfung. Ein leuchtendes kleines Japan-Ding im eigenen Revier muss schließlich technisch abgenommen werden. Ariane saß derweil auf dem Tisch zwischen Karton, Anleitung und Restteilen und wirkte, als hätte sie die Bauleitung längst übernommen.

Am Ende steht jetzt ein kleines Stück Japan zuhause. Genau dafür sind diese Modelle da: damit die Zeit bis zum nächsten Urlaub schneller vergeht. Oder zumindest, damit man weiter an Japan basteln kann, während Fee die Elektrik prüft und Ariane schaut, ob noch irgendwo ein loses Teil für sie übrig ist.